KARMA_____________MADEMOISELLE

17. März 2016

[17.03.2016, 17:05] <3: nächste woche donnerstag schon was vor?

bright smile.

18. Oktober 2014

Ich bleibe stehen und raste. Ich raste. Und raste. Und raste. Ich raste. Nichts mehr. Ich bleibe auf einer Stelle stehen und drehe mich. Ich drehe mich. Drehe mich im Kreis und bleibe auf dem gleichen Fleck. Sehe nichts, als das, was sich hier abspielt. Wo ist das Leben? Wann kann ich es sehen? Ich raste. Ich drehe mich. Ich muss hier raus und leben. Leben, wie ich es immer wollte. Aber ich bleibe stehen. Aus Angst. Aus Furcht vor Neuem. Aus.. Hass gegenüber allem, was mir unbekannt ist und aus Angst vor Veränderung. So schlimm ist es hier doch gar nicht. Ich raste. Ich drehe mich. Ich drehe mich im Kreis und weil ich das alles doch so satt bin, nichts mehr sehen will, starre ich auf dem Boden. Löse meinen Blick nicht von ihm. Ein Schritt in die richtige Richtung? Nein. Ich bleibe in meinem Kreis. Ich raste. Ich drehe mich. Aber irgendwann, irgendwann, da traue ich mich. Dann gibt es keinen Kreis. Dann raste ich aus. Dann drehe ich durch. Und breche aus aus meinem Kreis, aber gerade ist hier alles, was ich will. Ich allein. In meinen Gedanken. Irgendwann raste ich aus. Irgendwann drehe ich durch.

25. Juli 2014

Du denkst es ist vorbei und dann passierts doch wieder. Und dann stehst du da und dachtest, du wärst stark. Endlich stark genug, fortzufahren. Alles in die Hand zu nehmen. Unabhängig zu sein. Und dann hasst du es und du liebst es und du willst es nicht lassen und du siehst den Mond und du riechst das Meer und du spürst den Sand unter den Füßen, obwohl nichts davon da ist. Und weil dus nicht willst, weinst du. Und weil du weinst, hasst du dich. Und weil du dich hasst, machst du dir Vorwürfe. Und durch die Vorwürfe merkst du, wie dumm du warst. Und weil du dumm warst, hasst du dich noch mehr. Und das heißt dann Teufelskreis. Und ein Teufelkreis ist auch, wenn du es einfach wirklich nicht lassen kannst, egal wie sehr dus versuchst. Und dann versuchst du es noch mehr und kannst dich nicht zurückhalten. Und du weißt, dass du es nicht tun solltest und du tust es doch. Und dann denkst du dir, dass du es lassen musst und egal wie sehr du es versuchst, du kannst es nicht. Und es doch zu tun, ist ein Impuls. Und Impulse bestimmen dein Leben. Alles entsteht aus ihnen. Und vielleicht sollte der Impuls einfach mal richtig sein aber er ist es doch nie.

18. Januar 2014

Schwer zu glauben. Kaum zu glauben. Nicht zu glauben. Unglaublich. Das bist du. Sprichst deine Worte. Ich sehe sie. Sie sprudeln mit Leidenschaft heraus. Sprichst sie und fragst dich, ob sie mir gefallen. Sprichst sie und hast Angst, etwas falsches zu sagen. Deine Worte. Ich verstehe sie. Ich lese sie und sie sind anspruchsvoll. Du weißt was ich verstehe. Ein kurzes Gefühl von Glück. Deine Worte. Ich spüre sie. Sie fließen in mir. Sie dominieren meine Gedanken. Sie erfüllen mein Blut mit Wärme. Deine Worte. Werten meine ab. Ein Gefühl von Verständnis. Von Zuneigung. Von Bewunderung. Von Sehnsucht. Du. Du und deine Worte. Und ich.

1. Juni 2013

Tagebucheintrag vom 18.8.2008



Ich war vorgestern da. Ihn zu sehen war komisch. Der Tag war schön. Wir waren sehr frei. Es ist jetzt 6 Monate her. Geändert hat sich bei mir nichts. Bei ihm schon. Er hat mir wehgetan. Also heute. Also nicht er. Sondern ich. Wegen ihm. Weil wir Spaß hatten. Mein Ellenbogen blutet seit 4 Stunden. Ich habe noch nie so viel mit ihm gelacht. Ich werde sein Gesicht nie vergessen. Der Moment, in dem wir vor seiner Tür standen. Seine Mutter sagte, er schliefe noch. Sie wusste, wer ich bin. Haben uns nie kennen gelernt. Sie ruft ihn. Er kommt. Sieht uns. Lacht. Er hätte gewusst, dass wir es sind. Seine beste Freundin und seine Ex. Der schönste und witzigste Tag seit.. Immer. Ich weiß, wieso er meine erste große Liebe war. Hass ist das nicht. Liebe aber auch nicht mehr. Bei ihm. Bei mir verändert sich nichts. Nie. Ich hoffe, dass es sich ändern wird, sehr zuversichtlich bin ich aber nicht. Ich hasse ihn dafür. Because days come and go but my feelings for you are forever. Vanessa und ich sangen es den ganzen Tag. Danach im Bett habe ich es erst gemerkt. Gemerkt, dass es passt. Wahrscheinlich hat er sich deswegen unwohl gefühlt.

Verändern wird sich nichts. Danke, Papa Roach.

7. Mai 2013

You want some coffee? No. Thank you. Are you still nervous? Of course I am. Dann stehst du da mit deinem Grinsen, fragst mich was wir tun sollen und ich sehe dir dabei zu, wie du Kaffee machst. Diese sterile Küche mit Ausblick zum akuraten Garten. Hund, der mir um die Beine wuselt. Du sagst mir bestimmt zehn Mal seinen Namen. Ich verstehe ihn nicht. Nenne ihn weiterhin Hund. Du lachst. Wir gehen in den Nebenraum. Du baust. Du zündest ihn an, als ob es das normalste der Welt ist. Bei euch ist es das. Das ist nicht einmal gewöhnungsbedürftig. Du bist nicht gewöhnungsbedürftig. Man liebt dich einfach. Du zeigst mir deine Musik. Schaust mir in die Augen, lächelst. Die süßeste Zahnlücke der Welt. You said you needed to cuddle, right? Du nimmst mich in den Arm. Küsst meine Stirn. Sagst, wir sollten besser ins Wohnzimmer. Schauen fern. Es hört sich so lächerlich an, also lache ich. Keine schöne Sprache. Außer, wenn du sie sprichst. Aus deinem Mund klingt alles gut.

3. Mai 2013

Wir brauchen nur wenigste Millisekunden um für uns zu entscheiden, ob wir jemanden sympathisch finden. Ob wir ihn in unser Leben lassen wollen, damit er die wunderbarsten Dinge mit uns anstellen kann. Das kann von einer schiefen Augenbraue abhängen. Von einem schönen Lächeln. Von der Augenfarbe oder -form. Von der spitzen oder viel zu großen Nase. Vom Blick. Vom Augenkontakt. Man fängt sich mit Blicken. "Ich habe ein Auge auf dich geworfen", sagen sie. Man redet. Man verbringt Zeit miteinander. Man baut Gefühle auf. Man braucht Zeit, damit sich Liebe zwischen zwei Menschen entwickeln kann. Damit das Gefühl sich ausbreiten kann. Damit man merkt, was einem am Anderen gefällt. Die inneren Werte. Genaues. Wie Schreibstil. Wie Geschmack. Nur in den seltensten Fällen läuft es in der Liebe wie bei der Sympathie.